Über mich

 

Mein Name ist Katja Culbertson und ich habe seit ich denken kann ein ausgesprochenes Faible für Tiere. Ich lebe seit 1998 in Gera /  Thüringen. Ich bin Diplom Sozialpädagogin und als Gerichtsvollzieherin für das Land Thüringen tätig.

Ich lebe eng zusammen mit meinen Bloodhounds, rumänischen Mischlingen, Hühnern und zwei Katern, und es sind auch immer wieder Pflegehunde aus dem Tierschutz bei uns zu Gast. Mit jedem Hund wurde auch der Wunsch nach Fortbildung in dieser Sparte größer, und ich habe einige Seminare zum Hundeverhalten und der Arbeit mit Hunden bei diversen Trainern besucht.

Ich war mit Crumble zunächst ein Jahr Mitglied in einer Rettungshundestaffel und dort wurden Themen wie Erste Hilfe am Hund, Karte / Kompass / GPS, Suchtaktik, Einsatztaktik, Kynologie und Funk behandelt. Den Eignungstest hatte er auch bestanden. Zum Thema Pferd habe ich auch diverse Seminare und Horsemanshipcamps besucht. Tierdokumentationen und Bücher begleiten mich seit jeher.

Ich wollte immer einen Bluthund und habe mir mit Crumble vom Bierhof 2014 diesen Traum erfüllt. Er ist ein Bloodhound / Redbone Coonhound. Mit ihm tauchte ich eher zufällig in die Rettungs- und Arbeitshundewelt ein, da ich ihn artgerecht beschäftigen wollte. Infiziert vom Mantrailingvirus und mangels Trainern hier in der Umgebung landete ich Anfang 2015 bei Armin Schweda und Tanja Schweda in Hof / Bayern. Sein Buch hatte mich inhaltlich erreicht und passte in „meine Welt“, also beschloss ich nach dem Einstiegswochenende, Crumble dort weiter auszubilden. Ich fuhr also über zwei Jahre mindestens alle zwei Wochen und zusätzlich ein ganzes Wochenende im Monat runter zum Training. Dazu bewog mich nicht nur die Form der Ausbildung und Philosophie, sondern auch die gute Stimmung und der Spaß an der Arbeit in den Trainingsgruppen. Dort trainiere ich mit Hobbytrailern, einsatzfähigen Mantrailern und Kollegen aus verschiedensten Rettungshundeorganisationen; die Mantrailer der Polizei Sachsen wurden auch von Armin mit ausgebildet. Mittlerweile war ich auch bei anderen Seminaren oder Trainings, um immer mal den Blick über den Tellerrand zu nehmen.

Meine Hunde sind solide ausgebildete Mantrailer.  Um zu schauen, was noch möglich ist, haben wir Anfang 2017 das Modellprojekt Pettrailing in unserer Trainingsgruppe gestartet.

Und was soll ich sagen? „Crumble rockte es“

Ich hatte  ihn nie so motiviert und fokussiert gesehen, wie bei der Tiersuche. Daher hatte ich beschlossen, ihn aktiv in der Tiersuche einzusetzen. Gleich im dritten Einsatz hat er tatsächlich einen Volltreffer gelandet und ein in einem Hang festhängendes Pferd in Merseburg gefunden. Zudem konnte er häufig Suchgebiete gut eingrenzen und damit zum Fund von mobilen Hunden beitragen.

Mittlerweile ist meine Meute entsprechend gewachsen. Wir haben einige Sucherfolge zu verzeichnen und auch unzählige Tiere mit Fallen gesichert.

Wichtig ist mir, keinen Stillstand zuzulassen. Wir laufen Einsätze, aber lernen ständig dazu und haben noch nicht alles erlebt. In der Praxis entstehende Situationen kann man nicht trainieren, simulieren oder vorhersehen. Daher sind mir der Austausch mit Kollegen und regelmäßiges Drüberschauen durch einen Trainer auch weiterhin ein Anliegen. Ebenso wichtig ist mir Ehrlichkeit und das stetige Hinterfragen der eigenen Arbeit.

 

Sollten Sie weitere Fragen über mich, meine Arbeit oder meine Hunde haben, so stellen Sie die einfach.